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Was Deutschland mit der neuen Seidenstraße zu tun hat
2019/04/01

Mit der Begrüßung „Moin, moin" hatte DU Xiaohui, Generalkonsul der Volksrepublik China, das Publikum sofort auf seiner Seite, schreibt "WESER-KURIER"."Er hatte am Freitag im großen Saal der Handelskammer Bremen aber auch ein dankbares Publikum: Du Xiaohui, war einer der Festredner, die anlässlich der Gründungsveranstaltung des Bundesverbands Deutsche Seidenstraßen Initiative (BVDSI) im Schütting vor etwa 150Gästen über die Vorteile und Chancen des weltweit größten Infrastrukturprojekts sprachen, das China außerhalb seines Staatsgebiets in Asien und Europa seit ein paar Jahren mit etwa einem Investitionsvolumen von 730 Milliarden Euro vorantreibt," schreibt "WESER-KURIER".

 

Laut "WESER-KURIER" ging es Du Xiaohui in seiner Rede darum, die Vorteile aufzuzeigen, die die neue Seidenstraße – sie entsteht auf dem Seeweg und dem Landweg – allen Akteuren bringt. Die Diskussion um Chinas Investitionen verglich er mit einer Erscheinung Aladins. China wolle vielmehr weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit Europa und die guten Handelsbeziehungen zwischen beiden Seiten mithilfe der neuen Seidenstraße optimieren. 

 

"Wie gut das Projekt Seidenstraße, das unter seinem englischen Namen als Belt and Road Initiative bekannt ist, nach Ansicht des chinesischen Generalkonsuls bereits funktioniert, machte er unter anderem an den Direktzügen fest, die China mit Hamburg, Bremerhaven und Duisburg verbinden. Im vergangenen Jahr seien so 540.000 Standardcontainer transportiert worden. Erstmalig habe es im Oktober auch eine Fahrt von Bremerhaven nach China gegeben. Die Zugverbindung sei eine gute Alternative zum Seeweg: Für die 14.000 Kilometer würden 16 Tage benötigt, ein Containerschiff brauche mindestens zehn Tage länger", schreibt "WESER-KURIER".

"Es gebe auch Bereiche, die im Rahmen der Aktivitäten rund um die neue Seidenstraße zwischen China und Bremen intensiver ausgebaut werden könnten – etwa Kooperationen in der Meeresforschung, der Offshore-Windenergie oder beim Schutz der Ozeane, stellte der Generalkonsul in Aussicht", schreibt "WESER-KURIER".

"Dass die Pläne der neuen Seidenstraße auf dem See- und Landweg akzeptiert seien, zeige die hohe Zustimmung, sagte Du Xiaohui. 124 Länder hätten das Kooperationsprojekt bereits unterzeichnet. Dabei sind auch EU-Staaten wie Griechenland, Polen oder Ungarn. Italiens historische Partner wie Deutschland und Frankreich sind allerdings nicht dabei", schreibt "WESER-KURIER".

„Bisher wurden eine Billion US-Dollar in Projekte in Asien, Afrika und Europa investiert.Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa vier Billionen US-Dollar sindin Planung."sagte Hans von Helldorf, Sprecher des BVDSI.„Es geht uns außerdem um den Dialog zwischen allen Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Es geht um das Ziel, konsensgetragene Beschlüsse zum Wohle der deutschen Interessen herbeizuführen", schreibt "WESER-KURIER".

 

(Quelle: WESER-KURIER)

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