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Pressemitteilung / Tibet Nr. 03
02. 04. 2008


Diplomaten informierten sich vor Ort über

Lage und Vorgänge in Lhasa

 

Auf Einladung der chinesischen Regierung sind am 28.03. Diplomaten aus 15 Ländern, darunter den USA, Russland, Großbritannien und Deutschland, in das Autonome Gebiet Tibet gereist, haben sich während 2tätigen Aufenthalt ausführlich über die wahren Vorgänge im Zusammenhang mit den Sabotageakten vom 14. März in Lhasa informiert.

 

Tibet für Touristen wieder geöffnet

german.china.org.cn 01. 04. 2008

Mit der Öffnung des Potala-Palastes am 26. 03. ist Tibet für Touristen wieder zugänglich. Ein Beamter des Tourismusamts im Autonomen Gebiet Tibet sagte, in Folge der Vorfälle vom 14. März wurde Tibet aus Sicherheitsgründen für Touristen gesperrt. Nun ist die Stabilität in Tibet wiederhergestellt worden, Touristen können Tibet wieder besuchen.

 

Chinesische Führung sprach mit

US-Präsidenten, deutschem Außenminister und

Berater des französischen Präsidenten

 

Chinas Staatspräsident Hu Jintao hat am 26. 03. mit seinem amerikanischen Amtskollegen George W. Bush bei einem Telefongespräch über Taiwan- und Tibet-Fraget. Hu hat die US-Haltung gewürdigt, wonach die Bush-Administration mehrmals wiederholt habe, dass die USA an der "Ein-China-Politik" festhalten würde, sich gegen die Unabhängigkeit Taiwans und gegen das Referendum zum Beitritt der UNO stellen würde. Zudem seien sie dagegen, dass Taiwan in die Vereinten Nationen oder in andere internationale Organisationen eintreten könne, welche nur für souveräne Staaten offen seien. Hu hat ferner die Hoffnung ausgedrückt, dass die chinesische und die amerikanische Regierung sich weiterhin bemühen, den Frieden und die Stabilität an der Taiwanstrasse aufrecht zu erhalten. Er sagte, dass es Chinas Standpunkt bleibe, dass das Festland und Taiwan wieder Verhandlungen aufnehmen und Gespräche auf der Basis der Übereinkunft von 1992 führen sollten. Gemäss dieser erkennen beide Seiten an, dass es nur ein China gibt, jedoch sind sie sich bei der Definition desselben nicht einig. Hu hat auch seine Erwartung geäußert, dass das chinesische Festland und Taiwan sich gemeinsam bemühen sollen, Grundlagen zu schaffen, um durch Verhandlungen die Feindschaft zu beenden, um Rahmenbedingungen für eine friedliche Entwicklung der Beziehungen an der Taiwanstrasse zu schaffen und um eine neue Situation in den Beziehungen herbeizuführen.

 

Im Hinblick auf aktuelle Unruhe in Tibet sagte Hu, dass es keine friedlichen Demonstrationen war oder gewaltfreien Aktionen gewesen seien, wie dies die Dalai-Lama-Clique behaupte, sondern unübersehbar schwere und brutale Verbrechen. Keine verantwortungsvolle Regierung würde dasitzen und zusehen, wenn sie mit derartigen brutalen Verbrechen konfrontiert werde, welche die Menschenrechte klar verletzen, die soziale Ordnung stören und die Sicherheit des öffentlichen Lebens und des Eigentums schwer gefährden, fügte er hinzu. Hu sagte, dass die Politik der chinesischen Regierung gegenüber dem Dalai Lama klar und konsistent sei und dass sie mit ihm  lange und mit großer Geduld im Kontakt gewesen sei. Präsident Hu hat dabei die Bereitschaft der Regierung wiederholt, mit dem Dalai Lama Kontakt zu halten und Gespräche zu führen. Dies allerdings nur, wenn er wirklich damit aufhöre, für die sogenannte Unabhängigkeit Tibets zu kämpfen und wenn er tatsächlich mit seinen Aktivitäten aufhöre, welche darauf abzielen, Tibet vom Mutterland abzuspalten. Besonders solle er aufhören, brutale Verbrechen in Tibet und in anderen Regionen zu veranlassen, die anstehenden Olympischen Spiele zu sabotieren und zu akzeptieren, dass Tibet und Taiwan ein untrennbarer Teil Chinas seien. (Quelle: Xinhua-Nachrichtenagentur, 27. 03. 2008)

 

Der chinesische Außenminister Yang Jiechi hat am 25. 03. mit seinen deutschen Amtkollege Steinmeier telefonische Gespräche geführt und dabei über aktuelle bilaterale Beziehungen sowie über Fragen von gegenseitigem Interesse gesprochen. In Bezug auf Tibet legte Yang Tatsachen über die Sabotageakte in Lhasa dar und gab Hinweise auf separatistisches Wesen der Dalai-Clique. Er sagte ferner, bislang haben über einhundert Länder ihre Unterstützung gegenüber den rechtlichen Maßnahmen der chinesischen Regierung bekundet. Dies zeigt, dass die internationale Gemeinschaft auf der Seite der Tatsachen und der Gerechtigkeit steht. Außerdem sagte Yang, derzeit organisieren zuständige chinesische Behörden eine Reise ausländischer Journalisten nach Tibet. Dies dient einer objektiven Berichterstattung der Medien.

 

Beim Telefongespräch mit dem diplomatischen Berater des französischen Präsidenten Jean-David Levitte hat der chinesische Staatskommissar Dai Bingguo über wichtige und dringliche Fragen von Interesse gesprochen. Dai erläuterte ernsthaft und umfassend Chinas Standpunkte und Ansichten. Darauf bekräftigte Levitte erneut, dass Frankreich eine "Ein-China-Politik" verfolge und dass Tibet ein untrennbarer Teil Chinas sei. Frankreich unterstütze zudem eine erfolgreiche Austragung der Olympischen Spiele in China. (Quelle: CRI)

 

China zur Haltung der inoffiziellen Konferenz des Europäischen Außenministerrats zur Tibet-Frage

german.china.org.cn 01. 04. 2008

 

China ist sehr unzufrieden mit den Ergebnissen der inoffiziellen Konferenz des Europäischen Außenministerrats zur Lage im chinesischen Autonomen Gebiet Tibet. Dies sagte die chinesische Außenamtssprecherin, Jiang Yu, am 30. 03 vor der Presse. Die Tibet-Frage sei eine innere Angelegenheit Chinas, ausländische und internationale Organisationen hatten daher kein Recht, sich in die Innenpolitik Chinas einzumischen, sagte Jiang weiter. Die Sabotageakte in Tibet beeinträchtigten das kulturelle und religiöse Leben der Bevölkerung des Autonomen Gebietes und auch die alltägliche Gesellschaftsordnung. Dies seien schwere Verletzungen der Menschenrechte und gewaltsame Verbrechen gegen Sicherheit der Bevölkerung und ihres Eigentums. Jedes verantwortungsbewusste Regierung würde gesetzmassig eingreifen, um derartige Verbrechen zu beenden. Die chinesische Regierung lege konsequent Wert auf den Schutz der Menschenrechte und die Forderung der Entwicklung der Kultur und Religion in Tibet. China habe den finanziellen und personalen Einsatz zum Schutz und Wiederaufbau der kulturellen und religiösen Stätten in Tibet verstärkt. In vielen Branchen im Autonomen Gebiet Tibet wurden große Errungenschaften erzielt. China fordere die Europäische Union und deren Mitgliedsländer dazu auf, keinen Doppel-Standard zu praktizieren und die Tatsachen objektiv wahrzunehmen. Ansonsten würden die gewaltvollen Verbrechen der Separatisten gefördert, sagte Jiang. (Quelle: CRI)

 

Chinesische Gemeinde verurteilte

gewaltsame Ausschreitungen in Lhasa

 

Am 20.03 haben Chinesischer Verein Deutschland e.V. und Vereinigung der chinesischen Kaufmannschaft Deutschland e.V. in Hamburg eine Erklärung in bezug auf Tibet abgegeben. Darin hat man die gewaltsamen Ausschreitungen in Lhasa verurteilt und darauf hingewiesen, es seien Gewalttätigkeiten, die gegen chinesische Gesetze verstießen, mit der Zielsetzung, Tibet vom Vaterland abzuspalten, was nicht hinzunehmen sei. Im Ausland lebende Chinesen seien ferner empört über manche Berichterstattungen, welche die Fakten verdreht, Bilder manipuliert, falsche Informationen aus der Luft gegriffen und Lüge unterbreitet haben, um China zu verleumden und Olympiaspiele zu stören. Als Auslandschinesen unterstütze man die chinesische Regierung in der Bekämpfung gegen Versuch der Abspaltung und gegen gewaltsame Sabotageakten, um gemeinsame Interessen aller Chinesischen Nationalitäten zu verteidigen.


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