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Pressemitteilung


Über Lage in Tibet

 

 

Vom 10. bis 14. März kam es in Lhasa in Tibet zu Sabotageakten und Gewalttätigkeiten. Aufrührer gingen mit Steinen, Kalkpulver, Stöcken und Messer gegen Polizisten und Beamte vor, schlugen Passanten zu, zerstörten Gebäude von Behörden, Polizeistation, Schulen, Banken und Geschäften, setzten Autos in Brand.

 

Dabei kamen 13 unschuldige Zivilisten ums Leben, 71 Polizisten wurden verletzt, 10 davon schwer. 56 Fahrzeuge verbrannt, über 200 Gebäude in Brand gesetzt. Das Leben und die öffentliche Ordnung in Lhasa wurden dadurch stark gestört, Menschenleben gefährdet.

 

War es friedliche Demonstration? War es keine Gewalttätigkeiten? Angesichts solcher gewalttätigen Verbrechen wird keine verantwortungsbewusste Regierung dulden.

 

Um die soziale Stabilität aufrechtzuerhalten und Leben und Eigentum der Bevölkerung zu schützen, haben zuständige Behörden in Lhasa gesetzmäßig Maßnahmen getroffen. Dabei hat man größte Zurückhaltungen geübt, Schusswaffen wurden nicht gebraucht, Behauptung von „Unterdrückung" ist haltlos. Was die chinesische Regierung tut, wird von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt.

 

Hinzu kam, dass etliche chinesische diplomatische Vertretungen, darunter Generalkonsulate in Frankfurt und in München, in den letzten Tagen von gewalttätigen Demonstranten gestürzt wurden, chinesische Fahne vom Mast heruntergerissen, dienstliche Tätigkeit gestört. Konsulatbeamte wurden sogar geschlagen.

 

Die Fakten beweisen, dass diese Ereignisse von der Dalai-Clique sorgfältig geplant und inszeniert wurden, mit Versuch, Ereignisse herbeizuführen, Provokation zu eskalieren, sogar nicht zurückzuschrecken, Bluttat auszulösen, um chinesische Regierung unter Druck zu setzen, die Olympiaspiele in Beijing zu stören und politische Stabilität in China zu untergraben.

 

Wenn man die Lage in Tibet richtig beurteilen will, muss man von der Tatsache ausgehen, dass Tibet ein Bestandteil Chinas ist. Kein Staat erkennt an, dass Tibet ein Staat ist.

 

China ist entschossen, seine Souveränität und territoriale Integrität aufrechtzuerhalten. Die chinesische Regierung ist in der Lage, Stabilität und soziale Ordnung in Tibet zu bewahren. China wird seine Bemühungen fortsetzen, die Olympiaspiele in Beijing erfolgreich auszutragen. All dies liegt auch im Interesse der ganzen Welt.

 

 

Frage zu Dialog mit Dalai Lama

 

Was Dialog mit Dalai Lama angeht, hat der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao auf der Pressekonferenz am 18. März bekräftigt, dass das Tor zum Dialog seitens der Zentralregierung immer offen bleibt. Die Voraussetzung ist, dass Dalai Lama sein Streben nach Tibets Unabhängigkeit aufgibt, indem er anerkannt, dass Tibet ein untrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums ist, dass Taiwan ein untrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums ist. Dies ist bis heute nicht geschehen. Was neulich in Lhasa passierte, zeigt das wahre Gesicht von Dalai Lama in diesen beiden entscheidenden Punkten. Trotzdem bleibt die Zentralregierung bei ihrer Bereitschaft. Es kommt nicht nur darauf an was Dalai Lama sagt, sondern noch mehr darauf was er tut.

 

 

Hamburg, 19. 03. 2008

Generalkonsulat der Volksrepublik China in Hamburg


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