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Digital-Feierveranstaltung des Chinesischen Generalkonsulats in Hamburg anlässlich des 71. Jubiläums der Gründung der VR China
2020/10/08
 

Am 22. September 2020 hielt Generalkonsul DU Xiaohui als Online-Gastgeber eine Feierveranstaltung anlässlich des 71. Jubiläums der Gründung der VR China ab. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Bremer Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte waren bei der Veranstaltung zugegen und hielten Festreden. Die Hamburger Staatsrätin Almut Möller und der Staatssekretär Dirk Schrödter aus Schleswig-Holstein hielten Grußworte. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Prof. Gabriel Felbemayr, gab einen Vortrag über Ausblick der chinesischen Wirtschaft sowie der chinesisch-norddeutschen Zusammenarbeit im Zeichen der Corona-Pandemie. Rund 800 Teilnehmer aus Deutschland und China, darunter der Kieler Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, der Bürgermeister Klaus Dieter Scholz aus Hannover, Rektoren und Rektorinnen, Studierende sowie LehrerInnen und SchülerInnen von chinesischen und deutschen Universitäten, Hochschulen und Schulen, Vertreter des Konsularkorps und Auslandschinesen im Konsularbezirk verfolgten die Veranstaltung online.

 

Im Grußwort sagte Generalkonsul Du, die Corona-Pandemie erinnere der Menschheit auf besonders eindringliche Art und Weise daran, dass sie im Guten wie im Schlechten eine Schicksalsgemeinschaft bilde. Die Welt brauche Kooperation, nicht Entkoppelung, die Welt brauche Partner, nicht Rivale. Die Entwicklung Chinas habe nicht nur dem chinesischen Volk, sondern Menschen auf der ganzen Welt Vorteile gebracht. Chinas Reform und Öffnung sei und bleibe eine Chance für die Welt. China und Deutschland müssten Öffnung und Zusammenarbeit einhalten, brauchten Zusammenarbeit, nicht Isolation.

 

Generalkonsul Du erläuterte, wie die Zusammenarbeit zwischen China und Norddeutschland im Zeichen der Corona-Pandemie zu verstärken sei: Zusammenarbeit erfordere eine strategische politische Begleitung. Zusammenarbeit erfordere gegenseitigen Respekt, betone die Gemeinsamkeit trotz Unterschiede, strebe nach Harmonie aber nicht Angleichung. Man solle gemeinsame Interessen durch Zusammenarbeit erweitern und Lösungen für schwierige Fragen durch Entwicklung finden. Zusammenarbeit erfordere das Streben nach dem größten gemeinsamen Nenner. Zusammenarbeit erfordere gegenseitiges Vertrauen, und sie fördere es gleichzeitig.

 

Generalkonsul Du bedankte sich bei den in Norddeutschland lebenden Chinesen für Ihre Beiträge zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für China und Norddeutschland. Er hoffte, dass China und Deutschland während und nach der Corona-Krise enger zusammenarbeiten würden und weiterhin füreinander da seien.

 

Herr Ministerpräsident Weil sagte, in diesen 71 Jahren habe China eine beeindruckende Entwicklung genommen, einen wirtschaftlichen Aufstieg, der in dieser Weise wahrscheinlich gar niemals vorstellbar gewesen wäre, eine soziale Verbesserung der Lebensbedingung für sehr viele Menschen, die heute unter der Bedingung lebten, von frühere Generationen buchstäblich nur träumen könnten, und auch eine politische Anerkennung weltweit, die China in der Weltpolitik zu einem der wichtigsten Mitgliedern der Völkergemeinschaft gemacht habe. Alles in allem eine sehr beeindruckende Bilanz.

 

Herr Bürgermeister Dr. Bovenschulte sagte, die chinesischen Exporte seien wieder stark angestiegen und die chinesische Wirtschaft sei nach dem Motto „First In First Out" auf einem Weg der Erholung. Er ist ganz zuversichtlich, dass die deutsche, die norddeutsche und die bremische Wirtschaft davon deutlich profitieren würden.

 

Frau Staatsrätin Möller sagte, vor einigen Tagen hätten Hamburger Erster Bürgermeister Dr. Tschentscher und der Shanghaier Parteisekretär Li Qiang sich über ein Videogespräch ausführlich über künftige Form der Zusammenarbeit und über Herausforderung der Covid-19-Pandemie ausgetauscht. Hamburg profitiere von der wieder ansteigenden Wirtschaftsdynamik, die sich in Shanghai und vielen anderen Regionen Chinas jetzt schon zeige.

 

Herr Staatssekretär Schrödter sagte, die selbstlose Hilfe von der Provinz Zhejiang während der Pandemie sei ein Zeichen der Solidarität in schwierigen Zeiten. Das sei eine überwältigende Geste. Die Beziehungen zwischen Schleswig-Holstein und Zhejiang seien heute immer vielschichtiger und freundlicher denn je. „Uns verbindet heute mehr als nur eine Partnerschaft. Uns verbindet echte Freundschaft. " so Schrödter.

 

Prof. Felbemayr würdigte in seinemVortrag die schnelle Erholung der chinesischen Konjunktur. Er setzte sich eindeutig der Entkopplung und allen Maßnahmen wider, die die internationale multilaterale Handelszusammenarbeit untergraben. Er betonte, dass Deutschland und Europa die Zusammenarbeit mit China im eigenen Interesse umfassend verstärken sollten.

 

Nach dem Vortrag tauschten die Teilnehmer mit den Gastrednern online aus. Viele hinterließen auch Nachrichten im Hintergrund und gratulierten zum 71. Jubiläum der Gründung der VR China. Sie würdigten die Erfolge, die China in der Bekämpfung der Pandemie erzielt hat. Man ist voller Zuversicht, dass die chinesische Wirtschaft als Motor der Weltwirtschaft im Zeichen der Corona-Pandemie gelte. Die Gäste wünschten China Gedeihen und Blühen, dem chinesischen Volk Glück und Gesundheit.

 

Vor der Hauptveranstaltung fanden die Webinare über die Bundesländer/Provinzen-, Kommunen- und Städtepartnerschaften sowie die universitäre Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland statt. Unter http://hamburg.china-consulate.org/det/lgxwldhd/t1818376.htm und http://hamburg.china-consulate.org/det/lgxwldhd/t1818375.htm finden Sie diesbezüglichen Informationen der beiden Webinare.

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