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Hamburg-Pavillon bleibt nach Expo 2010 in Shanghai
 

Hamburg-Pavillon bleibt nach Expo 2010 in Shanghai

Das "Hamburg House" wird nach der Weltausstellung 2010 in Shanghai erhalten bleiben. Dies teilte Lars Anke, Direktor des Pavillons, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch mit. Ihm zufolge hat die deutsche Stadt der Shanghaier Stadtregierung das Pavillon zum Geschenk gemacht.

Das "Hamburg House" auf der Shanghai Expo

"Hamburg hofft, dass das Gebäude zu einem Teil von Shanghai werden kann und für das Publikum weiterhin zugänglich bleibt", sagte Anke am Mittwoch. Ihm zufolge gilt der 570 Quadratmeter große Pavillon als das erste zertifizierte Passivhaus in China, welches sein inneres Klima ohne Klimaanlage aufrecht erhalten kann. Er bracht vor der Presse zudem seine Hoffnung zum Ausdruck, dass das Gebäude in die Entwicklung nach der Shanghaier Expo integriert werden könne.

Zuvor hatte Shanghais Oberbürgermeister Yu Zhengsheng einmal in einem Interview das "Hamburg House" besonders gelobt. Das Energierecylingsystem des Passivhauses interessiere ihn besonders, und er habe auch seinen Kollegen empfohlen, diesen Pavillon zu besichtigen, so Yu im Interview.

Während sich die meisten ausländischen Aussteller derzeit mit dem Packen beschäftigen, brauchen die deutschen nur ein paar Sachen mit nach Hause zu bringen, weil die meisten Bauteile und Exponate des Deutschen Pavillons wiederverwendet werden können.

 

Spektakel im Deutschen Pavillon: Durch Zuruf können die Besucher die Richtung des Kugelausschlages bestimmen und teilweise Einfluss auf die Bilder nehmen.

Die akustikgesteuerte Kugel, die spektakuläre Attraktion im Deutschlands Pavillon, werde zum Beispiel vom Expo-Gelände entfernt und die Bestandteile könnten in der Stadt noch andere Anwendungen finden, erklärte Urte Fechter, die Direktorin des Deutschen Pavillons. Die Oberfläche der Kugel, die eine Tonne wiegt und einen Durchmesser von drei Metern hat, wurde mit 30.000 LEDs bestückt, die als Reaktion auf den Zuruf der Besucher unterschiedliche Bilder zeigen konnten. Diese LED-Lichter werden nun zum Zusammenbauen eines großen Bildschirms verwendet, der Videos und Filme zeigen kann, sagte Fechter auf einer Pressekonferenz.


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